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"Des Door zum Middelrhoidal"
Rüdesheim, Rheingau und das Unesco - Weltkulturerbe

Geschichte seit der Steinzeit: Die Kulturlandschaft
 
Solange sich denken lässt, leben Menschen im Tal.
 
Sie haben hier gelebt und gefeiert, ihre Götter verehrt und den Boden bebaut. Von den ersten Anfängen in Siedlungen und kleinen Höfen, über die Handelswege der Kelten, die den ersten Wein in unsere Landschaft brachten, die Landgüter der Römer, mit denen die Weintrauben ihren Weg über die Alpen fanden, die Franken, die erste Dörfer und Kirchen bauten, den Dörfern ihren Namen gaben. Die Adelsgeschlechter mit ihren stolzen Burgen, die Klöster mit ihren Bibliotheken, Gärten und Pachtverträgen. Sie alle haben diese Landschaft geprägt und ihre Spuren hinterlassen.
 
Genauso wie der Schutz der Berge, das gute Klima und der große Strom, der die Alpen mit der Nordsee verbindet und die Schlagader Europas ist. Die Landschaft am Rhein hat alles gesehen, von den Drachenbooten der Wikinger, den feierlichen Festzügen der Kaiser und Bischöfe, zu den großen Kriegen und den kleinen Alltäglichkeiten.
 
Sie ist sich selber treu geblieben im Wandel. In der Liebe und dem Augenmaß, der Lebensklugheit und dem großen Abenteuer Weltgeschichte. Dafür ist sie besungen und beschrieben, gemalt und besucht worden. Sie inspirierte Dichterfürsten und Studenten, sie trennte und sie verband die Völker. So wurde sie zum Urbild der Romantik und dafür im Jahre 2002 als lebendiger Teil des UNESCO-Weltkulturerbes anerkannt.

 
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